Erziehungskompetenz foerdern
KREIS GROSS-GERAU - Das Integrationsleitbild des Kreises Groß-Gerau lebt von zahlreichen kleinen Initiativen und der Mitwirkung der Bürgerschaft. Dazu gehören vier Projekte, die nach den Sommerferien beginnen und mit denen der Kreis in Zusammenarbeit mit den Standortkommunen, Migrantenvereinen und weiteren Partnern die Erziehungskompetenz von Migranteneltern stärken und damit deren Kindern eine bessere Teilhabe an Bildungsangeboten ermöglichen möchte.
Die Projekte laufen im Rahmen des Kreis-Programms „Integration im Bündnis für Familie", das mit lokalen Aktivitäten einen nachhaltigen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen leisten will. Die vier nun beginnenden Projekte werden in Rüsselsheim und Groß-Gerau durchgeführt. In der Kreisstadt organisieren das Evangelische Dekanat und der Verein „Generation X" die Aktion „Bildung braucht Bewegung". Unter dem Motto „Fit für die Schule" machen sich das Internationale Frauencafé und das Integrationsbüro der Stadtverwaltung an die Arbeit. In Rüsselsheim wollen das Evangelische Dekanat, der Ausländerbeirat sowie das Frauen- und das Integrationsbüro der Stadt „ElternKompetenzStärken". Der Türkische Frauenverein, die Grundschule Innenstadt und die Lesepaten arbeiten dort unter dem Motto „Eltern lernen, das Lernen ihrer Kinder sinnvoll zu begleiten" zusammen.
Die Modellvorhaben werden vom Büro für Integration der Kreisverwaltung Groß-Gerau sowie vom dortigen Fachbereich Soziale Sicherung und Chancengleichheit sowohl fachlich als auch finanziell unterstützt. Ihre Ergebnisse sollen später auch anderen Einrichtungen im Kreis zugänglich gemacht werden.
Das Programm wird auch in den nächsten Jahren fortgeführt, so dass sich für 2011 weitere Interessenten bewerben können. Nähere Informationen: Kreisverwaltung Groß-Gerau, Büro für Integration, Telefon 06152/989-517 (Sedat Cakir).

