„Schweine-Grippe“-Fall in Rüsselsheim

05.06.2009

KREIS GROSS-GERAU - Auch im Kreis Groß-Gerau gibt es einen bestätigten Fall der Erkrankung mit dem Virus H1N1 (Neue Grippe). Wie das Kreis-Gesundheitsamt mitteilt, handelt es sich dabei um eine 23-jährige Frau aus Rüsselsheim. Sie hatte sich im Mai zweieinhalb Wochen lang in den USA aufgehalten und war am Freitag, 29. Mai nach Deutschland zurückgekehrt. Obwohl sich bald danach bereits Symptome einer Erkrankung zeigten, suchte sie erst sechs Tage später einen Arzt auf, der sofort das Gesundheitsamt über den Grippe-Verdacht informierte. Noch am späten Donnerstagabend bestätigte das mit der Untersuchung der Proben beauftragte Institut für Virologie in Marburg den H1N1-Virus.

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Da es der Patientin bereits deutlich besser geht, wurde von der Einweisung in eine Klinik abgesehen. Die junge Frau erfährt derzeit eine medikamentöse Therapie und befindet sich unter Quarantäne im Haus ihrer Eltern, die ihrerseits symptomfrei sind. Das Gesundheitsamt hat gleichwohl vorsorglich den Personenkreis eingegrenzt, mit dem die Studentin nach ihrer USA-Rückkehr in Kontakt war, und hat dort entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet.


Die Gesundheitsbehörde nimmt den Fall zum Anlass, insbesondere Heimkehrer aus den USA und Mexiko noch einmal darauf hinzuweisen, Krankheitssymptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten, die innerhalb von sieben Tagen nach der Rückkehr auftreten, nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern im Zweifelsfall frühzeitig einen Arzt zu kontaktieren und diesen dabei auch auf die vorausgegangene Auslandsreise aufmerksam zu machen.

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