Tschernobyl und die Folgen

02.10.2011

KREIS GROSS-GERAU - Vor dem Super-GAU im japanischen Fukushima war die Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl im Jahr 1986 weitgehend in Vergessenheit geraten - wiewohl ihre Folgen weiterhin dramatisch sind. Über 200.000 Menschen sind bislang im Gefolge des Unglücks von Tschernobyl zu Tode gekommen, in der Umgebung der Ruine ist eine Fläche von 150.000 qkm radioaktiv verstrahlt.

Werbung / Anzeige:

Für den Kreis Groß-Gerau war die 25. Wiederkehr der Katastrophe von Tschernobyl jetzt Anlass, sich um die vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk IBB zusammengestellte Wanderausstellung „Menschen - Orte - Solidarität" zu bemühen. Mit Erfolg: Vom 10. bis 14. Oktober sind im Foyer das Landratsamtes Bilder und Schautafeln zu sehen, die das Ausmaß der Katastrophe in Weißrussland sichtbar machen und einen Eindruck von den Folgen des Unglücks vermitteln, das das Leben Abertausende von Menschen radikal verändert hat. Begleitet wird die Ausstellung von Aufnahmen der beiden Fotografen Timo Jaworr und Oliver Heil aus Mörfelden-Walldorf in den letzten Jahren vor Ort in Weißrussland gemacht haben.

Die Ausstellung  „25 Jahre nach Tschernobyl" wird am Sonntag, dem 9. Oktober 2011, 11.00 Uhr, im Georg-Büchner-Saal des Groß-Gerauer Landratsamt vom Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer feierlich eröffnet.

Nach der Begrüßung wird sich das IBB vorstellen. Tetyana Kashytska (Violone) und Natalia Molleker (Klavier) werden die Veranstaltung musikalisch untermalen. Und das Energiekompetenzcenter des Kreises Groß-Gerau wird die Gelegenheit nutzen, um über die Bemühungen des Kreises Groß-Gerau zur Energieeinsparung und zur Förderung umweltverträglicher Energien zu informieren.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, an der Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen und in den folgenden Tagen die Ausstellung zu besuchen. Es gelten hier die üblichen Öffnungszeiten der Groß-Gerauer Kreisverwaltung.

Ausdruck von: Tschernobyl und die Folgen

Teilen

Kommentar schreiben