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Brandgefahr durch die extreme Trockenheit

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RÜSSELSHEIM - Wie die Stadtverwaltung Rüsselsheim mitteilt, besteht derzeit aufgrund der extremen Trockenheit eine hohe Brandgefahr für Wald- und Wiesen (Stufe 4), vor allem in den Außenbereichen. Die Stadt Rüsselsheim am Main bittet die Bürgerinnen und Bürger daher um besondere Vorsicht. Einen öffentlichen Grillplatz gibt es in Rüsselsheim nur im Waldschwimmbad. Ab dem Wochenende wird diese Grillstelle aus Sicherheitsgründen gesperrt. Schon jetzt ist angesichts der Witterung untersagt, auf der Wiese des Bads zu grillen oder Shishas zu benutzen. In den öffentlichen Grünanlagen der Stadt ist das Grillen ohnehin nicht erlaubt. Die Einhaltung des Grillverbots wird kontrolliert. Ebenso finden in den Außenbereichen Kontrollen statt. Die Stadt appelliert zudem an die Einsicht der Bürgerinnen und Bürger für die derzeitige Brandgefahr durch Grills oder offenes Feuer.

Generell sind Feuer und auch Rauchen in den Außenflächen der Stadt und besonders am Waldrand zur Zeit besonders gefährlich. Die Stadt bittet um besondere Vorsicht. Brandgefahr geht auch von Fahrzeugen aus, die im Wald, am Waldrand oder auf Ackerflächen abgestellt werden. Die heißen Oberflächen von Motor, Katalysator oder Bremsen können aufgrund der großen Trockenheit ein Feuer entfachen. Das Amt für Brandschutz appelliert an alle Erholungssuchenden und Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die Zufahrtswege im Feld und Wald frei zu halten. Hier müssen gegebenenfalls auch große Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und der Rettungsdienste durchkommen können. Auch achtlos weggeworfene Glasflaschen oder Glasscherben sind eine Brandgefahr, da sie wie ein Brennglas wirken. Die Stadt Rüsselsheim bittet daher, Glasfalschen wieder mit zu nehmen oder in Altglascontainern zu entsorgen sowie generell keine brennbaren Gegenstände liegen zu lassen. Die Feuerwehr musste im Juli bereits 18 Mal ausrücken, um Flächenbrände durch Trockenheit zu löschen.

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