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Entega spendet 2000 Euro für zwei Projekte im Kreis Groß-Gerau

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Foto: Kreisverwaltung Groß-Gerau

KREIS GROSS-GERAU – Die Spende für gemeinnützige Einrichtungen zu Beginn eines neuen Jahres hat im ENTEGA-Konzern seit mehr als 15 Jahren Tradition. Auch 2018 übergibt das Unternehmen insgesamt 12.000 Euro an die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Offenbach, Groß-Gerau, Bergstraße, Odenwald und an die Stadt Darmstadt. 2000,- Euro dieser Summe gehen an den Landkreis Groß-Gerau. Die Spende hat Matthias W. Send, Prokurist und Bereichsleiter Unternehmenskommunikation & Public Affairs bei ENTEGA, am Mittwoch im Beisein des Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer im Landratsamt in Groß-Gerau an die Empfänger überreicht und dabei die „soziale Verpflichtung“ seines Unternehmens betont. 500,- Euro erhält Pro Familia in Rüsselsheim. Weitere 500,- Euro gehen an das Diakonische Werk Groß-Gerau/Rüsselsheim für dasselbe Projekt: die Unterstützung von Menschen im Transferleistungsbezug, die Hilfe in Fragen der Verhütung und Familienplanung brauchen. 1000,- Euro gehen an die Selbsthilfegruppe „Psycholotsen“ in Groß-Gerau.

„Wir freuen uns sehr über die Spende der ENTEGA. Sie gibt uns die Möglichkeit, zwei Projekte im Landkreis zusätzlich zu fördern, die uns in diesem Jahr besonders am Herzen liegen“, bedankte sich Walter Astheimer im Namen der Spendenempfänger. Das Geld sei eine wichtige Hilfe für die tägliche Arbeit der Gruppen.

Das bestätigte Andrea Gürke von Pro Familia, die sich ebenfalls bedankte. „Das Geld geht eins zu eins an unsere Klientinnen“, betonte sie. Gewünschte Verhütung dürfe nicht am Geld scheitern. „Wir helfen einzelfallbezogen“, ergänzte Anne-Marie Rehbein von der Schwangerenberatung des Diakonischen Werks. Das Geld, das nun durch die Spende und eine vom Kreis Groß-Gerau geleistete Finanzhilfe für Verhütungsmittel zur Verfügung steht, reicht für 30 bis 40 Frauen je Beratungsstelle, sagten Anne-Marie Rehbein und Andrea Gürke. Für die Psycholotsen dankten Gabi Mala und Yvonne Mohnberg dem Spendengeber. „Wir haben uns als selbst von psychischer Krankheit Betroffene zusammengetan, um anderen Leuten mit einem ähnlichen Schicksal zu helfen“, sagte Gabi Mala. Als Selbsthilfegruppe mache man seit gut zwei Jahren ein niederschwelliges Angebot. Es gibt telefonische und persönliche Beratung, einmal im Monat freitags ein Lotsencafé, für das das Spendengeld ebenso verwendet werden soll wie für laufende Kosten und Schulungen der Lotsen. „Wir geben unser Wissen weiter, vermitteln Kontakte zu Ärzten und Therapeuten, reden mit den Leuten, die zu uns kommen“, so Gabi Mala: „Es tut uns gut, helfen zu können.“

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