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Rechtsaußen ist mittendrin

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Ausstellung des Beratungsnetzwerks in der Kreisverwaltung Groß-Gerau

Foto: Kreisverwaltung Groß-Gerau

KREIS GROSS-GERAU – Landrat Thomas Will und Nilüfer Kuş, die Koordinatorin des Netzwerks gegen Rechtsextremismus und Rassismus des Kreises Groß-Gerau, haben am Montag im Foyer des Landratsamts in Groß-Gerau die Ausstellung „RECHTSaußen“ – MITTENdrin“ eröffnet. Die Ausstellung des „beratungsNetzwerks hessen“ wird vom Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus des Kreises Groß-Gerau präsentiert und ist bis zum 29. Juni 2018 zu sehen. Wahlerfolge rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien, der Erfolg einer rechtsextremen Jugendkultur und die Akzeptanz rechtsextremer Einstellungen in Teilen der Bevölkerung machen deutlich, dass Facetten von Rechtsextremismus nicht nur „rechtsaußen“, sondern „mittendrin“ in unserer Gesellschaft zu finden sind. Doch was ist eigentlich „Rechtsextremismus“? Welche unterschiedlichen Ausprägungsformen gibt es? Wie verbreitet sind rechtsextreme Einstellungen, wie entstehen sie und warum ist eine rechtsextreme Erlebniswelt besonders für viele Jugendliche so attraktiv? Und vor allem: Was kann man gegen Rechtsextremismus tun?

Die mobile Ausstellung „RECHTSaußen – MITTENdrin?“ des beratungsNetzwerks hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus bietet auf mittlerweile 25 Rollups zahlreiche Antworten auf diese und weitere Fragen. Sie ist in fünf Themenblöcke unterteilt: Von der Mitte zum Rand; Was ist Rechtsextremismus?; Organisations- und Erscheinungsformen; Erlebniswelt Rechtsextremismus; Was tun gegen Rechtsextremismus?

„Rechtsextreme und antidemokratische Einstellungen treten überall in Deutschland und jetzt viel selbstbewusster und offener zu Tage“, betonen Landrat Will und Nilüfer Kuş: „Es ist wichtig, dass wir bei diesem Thema Haltung zeigen; deshalb wünschen wir, dass möglichst viele junge Menschen diese Ausstellung sehen werden.“

Die Ausstellung des „beratungsNetzwerks hessen“ will Informationen vermitteln und zugleich aber auch konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus – insbesondere in den Feldern Schule, Familie, Verein und Kommune – aufzuzeigen. Das Netzwerk berät hessenweit Hilfesuchende (im beruflichen oder privaten Kontext) bei Fällen von Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus oder Salafismus und wird von Bund und Land finanziert.

Begleitend zur Ausstellung gibt die Homepage www.rechts-aussen.de  für jedes einzelne Roll-up Anregungen zur methodischen Vor- und Nachbereitung des Themas in Gruppen bzw. Schulklassen, sowie zu Begleitliteratur und –filmen.

Die Ausstellung kann montags, dienstags, mittwochs, donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr besichtigt werden. Sondertermine sind in Absprache mit dem Integrationsbüro möglich.

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