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Selbsthilfebüro informiert über Parkinson

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Es trifft auch junge Menschen

KREIS GROSS-GERAU – Bei der Erkrankung Parkinson denken viele zumeist an Personen, die schon älter als 70 Jahre sind. Dass die Erkrankung allerdings auch weit jüngere Personen treffen kann, ist vielen nicht bekannt. Am 8. Dezember 2018 von 14.00 Uhr an können sich Betroffene und Angehörige im Landratsamt Groß-Gerau (Raum Luise Hessemer) bei einer Fragerunde mit der Parkinsonbegleiterin Sabrina Henrich vom NeuroCentrum Odenwald mit dem Thema vertraut machen. „Für Menschen, die bei Feststellung der Erkrankung erst 50, 60 oder sogar erst 30 Jahre alt sind, stellen sich ganz andere Fragen, als bei den älteren Erkrankten“, berichtet Renate Hauwasser, die vor sechs Jahren mit der Diagnose „Parkinson“ konfrontiert wurde und die Veranstaltung organisiert hat. Sie hat kürzlich in Groß-Gerau eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, die gezielt die Sorgen und Nöte jüngerer Parkinsonerkrankter aufgreift. Meist geht es darum, wie man es schafft angesichts der zunehmenden Bewegungseinschränkungen möglichst lange fit zu bleiben. Steht man noch im Beruf, dann fragt man sich außerdem, wie man mit fortschreitender Erkrankung einer Erwerbsarbeit nachkommen kann.

Denn wer in jungen Jahren erkrankt, ist finanziell meist nicht gut abgesichert. Aber auch das familiale Zusammenleben wird durch Parkinson herausgefordert: Wie erkläre ich es meinen Kindern? Wie gehen meine Angehörigen mit der Erkrankung um? Verkraftet die Partnerschaft die Veränderungen? All das kann in der Selbsthilfegruppe besprochen werden. Ein Kontakt zur Gruppe ist unter hessen-sued@jungundparkinson.de oder über das Selbsthilfebüro Groß-Gerau, Tel. 06152-989470 möglich.

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