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Tagung „Bezahlbarer Wohnraum“

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Analysen zu Wohnungsmarkt im Kreis Groß-Gerau

KREIS GROSS-GERAU – Der Mangel an preisgünstigen Wohnungen ist eines der größten Probleme in Ballungsräumen. Auch im Kreis Groß-Gerau haben es Menschen und Haushalte mit niedrigen, aber auch zunehmend mit mittleren Einkommen schwer, eine für sie bezahlbare Wohnung zu finden. Der Nachfragedruck steigt. Der starke Zuzug von Flüchtlingen und ihre Integration in die Gesellschaft fordern die Wohnungswirtschaft und die Politik zusätzlich heraus. Wie darauf reagiert werden kann, darum geht es bei der vom Kreis Groß-Gerau initiierten Tagung „Bezahlbarer Wohnraum“, die am Freitag, 4. November, um 13.30 Uhr im Groß-Gerauer Landratsamt in der Wilhelm-Seipp-Straße beginnt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Stab Interkommunale Zusammenarbeit der Kreisverwaltung.

Der Landkreis bietet bei der Tagung Kommunalpolitikern, Verwaltungsmitarbeitern, Vertretern und Vertreterinnen von Diakonie, Caritas, Neuer Wohnraumhilfe, Baugenossenschaften, Banken, des Regionalverbands, der Riedwerke und des Jobcenters Gelegenheit, sich über die Rahmenbedingungen im Wohnungsbau zu informieren und auszutauschen. Denn um die örtliche Wohnungsmarktsituation zu analysieren und weiterzuentwickeln, sollten sich Kommunen und wohnungswirtschaftliche Akteure über die Voraussetzungen und Gestaltungsmöglichkeiten verständigen.

Wichtige Fragen, bei deren Beantwortung die Tagung helfen will, lauten: Welche Wohnungsangebote sind aktuell vorhanden? Wie sieht die derzeitige Nachfrage nach Wohnraum aus und wie entwickelt sie sich? Wie ist die Situation bestimmter Gruppen (junge Familien, Migranten, ALG-II-Empfänger)? Bestehen Leerstände und wenn ja, in welchen Segmenten? Inwieweit ist die soziale Wohnraumsituation sichergestellt, welcher Handlungsbedarf besteht? Welche Flächenpotenziale für Neubau, Umnutzungen oder Bestandserweiterungen sind vorhanden und reichen sie aus? Wie können energetische Sanierungsmaßnahmen im Bereich Wohnen unterstützt und damit Beiträge zum Klimaschutz geleistet werden?

Referate befassen sich mit  Förderungsinstrumenten im Wohnungsbau, mit Daten zur Bevölkerungsentwicklung, mit Flächendaten der Kommunen im Kreis Groß-Gerau und mit dem im August begonnenen Projekt „Handlungskonzept Wohnen“ der Gemeinde Stockstadt; die Kommune will anhand von Basisdaten zum Wohnungsmarkt, zur Bevölkerungs- und zur Wirtschaftsstruktur Handlungsempfehlungen erarbeiten. Am Ende der Veranstaltung steht eine moderierte Diskussion zur kommunalen Wohnungspolitik.

 

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